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Rocky Mountain NP

  • Andrea & Noé
  • 13. Sept. 2019
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 4. Apr. 2021

Einen ganzen Tag lang fahren wir dem schlechten Wetter davon: Vor uns ein blauer Himmelsfleck, neben und hinter uns Regen, Hagel und Donner.

In "Cheyenne" suchen wir eine Garage auf und lassen für eine regelmässigere Abnutzung der Pneus die Räder umsetzen.

Für den nahen "Rocky Mountains NP" ist die Wetterprognose besser, wir entscheiden uns dahin zu fahren. Am späteren Nachmittag erreichen wir den Nationalpark und finden in einem als „voll“ angeschriebenen Camping doch noch einen Unterschlupf.

Das Faltengebirge der "Rocky Mountains" erstreckt sich über eine Länge von fast 5’000 km von Kanada bis New Mexiko. Der "Mt. Elbert" ist mit 4’401 Meter der höchste Berg dieses Massivs.

Am nächsten Tag machen wir einen Spaziergang rund um den "Bear Lake". Neben dem Weg entdecken wir ein Streifenhörnchen, das genüsslich einen Zapfen zerlegt und sich durch nichts stören lässt.

Dann nehmen wir die Passtrasse über die Rockys in Angriff, deren höchster Punkt auf 3’715 Meter über Meer liegt. Die höchste befahrbare europäische Passstrasse führt „nur“ auf 2’770 Meter (Col de l’Iseran).

Noé hat Bedenken, dass der Jeep in dieser Höhe Probleme mit dem Dieselpartikelfilter haben könnte. Wir beherzigen den Rat eines erfahrenen Weltreisenden und fahren in grosser Höhe mit erhöhter Tourenzahl, bzw. einen Gang niedriger als sonst. Die Höhe ist beim Fahren schon deutlich spürbar, ab 2700 Meter über Meer hat der Jeep nicht mehr so viel „Schnauf“ wie sonst, aber es tauchen keinerlei Probleme auf.

Die hochalpine, von Gletschern geschliffene Welt, welche wir von der Passtrasse aus beobachten können, ist beeindruckend.



Nachdem wir in "Steamboat" in einer sehr schönen Hot Spring gebadet haben, steuern wir einen Camping in der näheren Umgebung an und fahren ca. 1 Stunde lang auf einer sehr holprigen Forststrasse an einen kleinen Bergsee.

Nachts wird es ziemlich kalt (-3°C) und wir greifen einmal etwas tiefer in unsere Kleidertasche um es trotzdem schön warm zu haben.

Am Morgen wird uns dann plötzlich klar, weshalb es hier so kalt ist: Wir sind auf dem "Buffalo Pass" in 3’150 Meter Höhe gelandet. Beim Frühstück haben wir es eilig, die Heckstosstange wird kurzfristig zum Zmorgentisch umfunktioniert.



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