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Die Heimkehr

  • Andrea & Noé
  • 27. Dez. 2019
  • 1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 18. Apr. 2021

Während unserer Reise liebten wir die Freiheit als „Zugvögel“ ständig in Bewegung zu sein und an immer neue Orte kommen.

Keine gemauerten Wände um sich zu haben, das Leben an der frischen Luft in der Natur zu verbringen und inmitten der uns umgebenden Geräuschen einzuschlafen und aufzuwachen gab uns ein aussergewöhnliches Lebensgefühl, dass wir in vollen Zügen genossen.


Nun ist es also soweit, unsere Reise geht leider zu Ende. Am 27.Dezember nehmen wir Abschied von den tropischen Wäldern von „Costa Rica“ und treten den Heimflug ins winterliche Europa an.


Interessant war, wie sich während der langen Reise unser Zeitempfinden veränderte.

Nach zwei Monate unterwegs sein fühlte es sich für uns so an, als seien wir bereits ein Jahr auf Reise. So viele Erlebnisse und Eindrücke reihten sich wie eine Perlenkette aneinander und es kamen laufend neue dazu. Die Reise ging weiter und die Zeit verging.

Als nun aber die Heimreise ansteht, kommt es uns so vor, als ob wir eben erst gestartet wären. Wir würden gerne noch in Mittelamerika bleiben. Es gäbe noch so vieles zum Entdecken…

Wir sind gefühlsmässig zerrissen: Einerseits sind wir traurig und voller Bedauern, weil etwas Wunderschönes zu Ende geht, andererseits freuen wir uns auch darauf, unsere Familien und Freunde wieder zu sehen.


Von Anfang an war uns klar, dass die Rückkehr von einer längeren Reise schwierig werden kann. Freiheit, Abenteuer und das einfache Leben, welche man wieder hergeben muss und das Einfügen in den Alltag mit seinen relativ starren Strukturen wird auch an uns nicht problemlos vorbeigehen.

Wir freuen uns beide nicht, vom Sommer in den Winter zurückzukehren. Doch der Frühling kommt ja bald…



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