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"Mayastrasse" & Palenque

  • Andrea & Noé
  • 1. Dez. 2019
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 18. Apr. 2021

Die Mex 199 ist eine schöne kurvenreiche Strecke, die durch viele Mayadörfer führt.

Diese Strasse ist berühmt-berüchtigt, denn es kommt immer wieder zu Strassenblockaden, bei denen die Reisenden mehrere Stunden festsitzen und einen Geldbetrag bezahlen müssen, um weiterfahren zu können.

Wir erkundigen uns im Hotel, nach der aktuellen Situation. Im Moment gibt es keine Strassenblockaden. Am Sonntagmorgen fahren wir früh los.

Wir sehen viele kleine Dörfer inmitten von Maisfeldern. Vor einigen Häusern sind Kaffeebohnen zum Trocknen ausgelegt. Die Menschen sind festlich gekleidet unterwegs und besuchen andere Leute. Verkehr hat es heute nur sehr wenig. Rekordmässig ist die Anzahl der "Topes" (Verkehrsschwellen) in all den Dörfern und kleinen Städtchen. Wir müssen höllisch aufpassen, dass wir nicht eine von ihnen übersehen.

Während der Fahrt nach "Palenque" ändert sich die Landschaft: Dichte Kiefernwälder weichen langsam Bananen- und Zuckerrohrplantagen. Das eher kühle Klima in den Bergen wird mit dem steten Abwärtsfahren in die Ebene schwülheiss.



Die Wasserfälle "Agua Azul" (Blaues Wasser) stürzen über mehrere Felstreppen hinunter.

Das Wasser ist wegen dem hohen Anteil an gelöstem Kalk türkis gefärbt.

Es hat nur sehr wenige Besucher. Wir sind die einzigen Ausländer.



In der Nähe der Mayapyramiden von "Palenque" können wir bei einem Hotel auf einem Platz unter Bäumen campieren.

In den Bäumen neben unserem Auto turnen Affen herum. Es regnet Früchte vom Himmel...

Gewandt setzen sie ihren Schwanz als fünften Arm ein. Manchmal lassen sie sich nur an ihm an einem Ast herunter und hängen so in der Luft. Es ist spannend, ihnen beim Fressen zuzusehen.



Auf der Toilette hat es blasse Geckos an den Wänden. Als wir zum Auto zurückkehren, läuft eine grosse Echse auf den Hinterbeinen vor uns davon.

Etwas später betritt ein seltsames Wesen den Platz: Es sieht aus wie ein grosses Meerschweinchen auf langen Beinen. Der Name des Tieres ist Aguti.

Es interessiert sich für die Früchte, die am Boden liegen.


Die Mayapyramiden von "Palenque" sind von einem Urwald umgeben.

Nur einige wenige, der mehr als hunderte von Gebäuden, sind bis jetzt ausgegraben.

Die Blütezeit erlebte diese Stadt zwischen 650 bis 750 n.Chr.


Templo de la Calavera, Grab der roten Königin, Tempo de las Inscriptiones:


El Palacio:


Templo de la Cruz:


Natur & Kultur:


Mehrmals in der Nacht werden wir von einem lauten furchterregenden Gebrüll geweckt.

Es stammt von Brüllaffen, die direkt im Baum über uns sind. Voller Freude lauschen wir diesem ganz speziellen Sound, den wir bis jetzt noch nie live gehört haben.

Am nächsten Morgen sehen wir, dass die Affen uns auf der Kühlerhaube des Jeeps ein kleines Geschenk hinterlassen haben... Schnell ist die Bescherung beseitigt.



Karte: Palenque


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