Costa Rica: Cahuita & Puerto Viejo de Talamanca
- Andrea & Noé
- 22. Dez. 2019
- 3 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 8. Apr. 2021
Die Fahrt an der Karibikküste entlang führt durch zahlreiche Bananenplantagen und einige kleine Ortschaften.
"Cahuita" ist ein buntes Dorf mit viel Charme. Hier erinnert einiges an das jamaikanische Erbe der Menschen, die Ende 19.Jahrhunderts für den Bananenanbau ins Land kamen.
Die Farben Rot, Gelb und Grün sind überall zu sehen und Reggae ist allgegenwärtig. Immer wieder begegnen wir Rastafarianhängern mit der für sie typischen Kleidung.
Am Meer hat es einen schwarzen Sandstrand mit Palmen.
Uns gefällt es hier auf Anhieb sehr gut und wir lieben es, in den kleinen Cafés etwas zu trinken oder zu essen.
Es ist heiss und feucht. Im Dezember herrscht in diesem Gebiet Regenzeit. Häufig beschränken sich die Regengüsse auf den Morgen und den Abend, ab und zu regnet es auch kurz am Tag.
Wir besuchen den "Parque Nacional Cahuita", der in der Nähe des Dorfes liegt.
Ein Weg führt direkt an der Küste an traumhaften Stränden entlang, dahinter beginnt gleich das Grün des Regenwaldes. Im vorderen Teil des Parks baden viele Leute am Strand, weiter hinten sind die Stände einsam und leer.
In einem Baum direkt am Strand hangelt sich ein Faultier durch die Äste. So nah haben wir dieses Tier noch nie gesehen!
Ein bisschen später sehen wir in einem anderen Baum ein weiteres Faultier, das gerade eine Siesta hält und sich ausgiebig am Bauch kratzt.
Versteckt in einem Strauch lauert eine gelbe Schlange. Es ist eine giftige "Greifschwanzlanzenotter".
Überall turnen "Kapuzineräffchen" herum. Sie sind ziemlich frech.
Ein Mann kann in letzter Sekunde seinen weissen Sack, der grösser als das Tier ist, vor dem dreisten Dieb retten, der ihn bereits ein wenig über den Sand geschleift hat.
Die Zeit vergeht wie im Flug und es ist bereits so spät, dass wir ohne im Meer zu baden umkehren und den Weg zurückwandern.
Der Ort "Puerto Viejo de Talamanca" liegt ziemlich nahe an der Grenze zu "Panama".
Direkt im Ort donnern die Wellen an den Strand, eine perfekte Kulisse für Surfer.
Die ganze Küste entlang reiht sich ein einsamer Strand an den nächsten. Zum Baden sind sie nur bedingt geeignet. Andrea wagt sich trotzdem kurz in die Wellen und macht das Hüpfspiel eine Weile lang mit. Um wieder an den Strand zu kommen, muss man den geeigneten Augenblick abwarten, wenn man nicht von den Wogen überrollt werden möchte.
Im Wald entdecken wir winzige farbige Giftfrösche im nassen Laub.
Bei "Caribeans" können wir eine Tour durch eine biologische Kakaofarm mit einer kleinen eigenen Schokoladenwerkstätte machen. Unsere Tourleiterin erklärt uns alles sehr genau.
Mitten im Urwald befinden sich die Kakaobäume. An ihnen sieht man die Blüten und die Bohnen in unterschiedlichen Stadien.
Eine Kakaobohne wird aufgeschnitten und wir können die süsse Umhüllung der Kakaobohne ablutschen und die leicht bittere Rohbohne essen.
Sie ist aussen und innen violett.
Diese Bohnen werden mit der sie umgebenden weissen Masse in Holzkisten verpackt, wo sie fünf Tage lang fermentieren. Dann trocknen sie 7-12 Tage an der Luft. Anschliessend werden sie geröstet. Diese Bohnen können so exportiert werden.
In der kleinen Fabrikationsstätte erklärt man uns die weitere Verarbeitung der Kakaobohnen:
Eine Maschine zerkleinert die Bohnen und befreit sie von den Schalen. Anschliessend walzt eine andere Maschine die Schokonibs mehrere Tage zu einer Masse. Diese Masse wird mit Zucker und wenn gewünscht mit natürlichen Aromen vermengt und so heiss in die Formen gegossen, die danach abgekühlt werden.
Anschliessend können wir verschiedene Schokoladen aus der Gegend degustieren und die Aromen herauslesen. Nach einem scharfen Schokodrink können wir mit Gewürzen und Kräutern unsere eigenen Schokoladengeschmackserlebnisse kreieren. Spannend!
Von hier oben haben wir einen tollen Blick auf den Wald das Meer.
Zwei Leguane sitzen im Grünen.
Karte: Cahuita























































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