Bear Lodge (Devils Tower)
- Andrea & Noé
- 9. Sept. 2019
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 2. Apr. 2021
Der Felsenturm erhebt sich majestätisch aus dem flachen Umland.
Er scheint aus einem Bündel von mächtigen Säulen erbaut.
Das Gestein ist aus Magma entstanden.
Für einige Völker der Prärieindianer ist dieser Berg heilig, denn er ist der Wohnsitz des Grizzlybären.
Als wir den Berg zu Fuss umrunden und in die Höhe schauen, staunen wir über dieses Wunder der Natur. Überall in den Bäumen schaukeln bunte Bänder und Federn im Wind, sie sind Zeugen der Gebete der Ureinwohner und geben dem Ort eine stille Erhabenheit. Daher verstummen wir und hängen unseren Gedanken nach.
Doch als wir an die Rückseite des Berges kommen ist es vorbei mit der Ruhe, wir sehen einige Kletterer an der Wand und den damit verbundenen Rummel.
Es macht uns traurig, dass bis heute die Gelegenheit versäumt wurde, "heiliges Land" wieder an die Ureinwohner zurückzugeben oder diese Orte angemessen zu behandeln.
Wir recherchieren zu diesem Thema und erfahren, dass viele Stämme die Besteigung des Berges durch Kletterer als Entweihung empfinden und dies ablehnen. Dies müsste zwingend ein Verbot für Kletterer zur Folge haben, doch die Realität sieht leider anders aus.
Im Juni werden jedes Jahr rund um den Berg Zeremonien durchgeführt. Wenigstens das sollte von allen respektiert werden. Doch unverständlicherweise gibt es nur eine Bitte, in dieser Zeit nicht zu klettern, die natürlich nicht von allen ernst genommen wird.
Der Versuch, den mehr als unangebrachten Namen "Teufelsberg" in "Haus des Bären" (Bear Lodge) für die indianische Bezeichnung umzubenennen, scheiterte sogar nach dem Jahr 2000 zweimal kläglich an den Interessen der Weissen.
Am Fusse dieses Berges hat es eine Präriehundestadt.
Diese Tiere sind keine Hunde, sondern Nagetiere und mit Murmeltieren verwandt.
Sie leben in Erdhöhlen, die bis zu 30 Meter lang sein können.
Eine Kolonien besteht aus mehreren Familien. Die grösste Präriehundestadt hat 1 Million Einwohner!
Wir beobachten diese Tiere lange. Wenn Gefahr droht, wird gepfiffen und alle verschwinden im Loch. Es geht aber nie lange und die neugierigen Tiere gucken wieder aus ihrem Bau. Es wird gefressen, sich an der Sonne geräkelt, geschmust oder "herumgewuselt".













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