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Costa Rica: Corcovado

  • Andrea & Noé
  • 16. Dez. 2019
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 20. Apr. 2021

Unsere erste Begegnung mit einer grossen Echse ist auf der Strasse...



"Sierpe" ist von Sümpfen Wasserkanälen mit Mangrovenwälder umgeben, ein wahres Labyrinth, dass sich zum Meer hin öffnet.

Dort lassen wir das Auto für ein paar Tage auf einem Parkplatz stehen und besteigen ein Motorboot, dass uns zu unserer Unterkunft am Nordwesten der Halbinsel "Osa" bringen soll. Das Boot fährt auf der breiten Wasserstrasse ziemlich schnell. Unterwegs begegnen wir einer Fähre, die gerade einen Lastwagen mit Kühen über den Fluss bringt.



In den engeren Kanälen ist das Tempo des Bootes deutlich langsamer.

Dort haben wir genug Zeit, um die Mangroven zu begutachten und entdecken in den Baumwipfeln sogar zwei Faultiere. Wir sind ganz aufgeregt, denn es sind unsere ersten Faultiere, die wir in der freien Natur sehen.



Dann verlassen wir den Fluss und kommen ins Meer.

Nach einer Stunde Bootsfahrt steuern wir zuerst die "Drake Bay" an. Hier steigen einige Reisende aus dem Boot.



Die Fahrt geht weiter, vorbei an einsamen Stränden, bis wir nach einer halben Stunde endlich da sind. Wir landen an einem kleinen schwarzen Strand, der von Kokospalmen umgeben ist.



Den Rest des Tages verbringen wir mit Schwimmen im Meer und in der Hängematte liegend.

Ach, ist das schön!



Am Abend gibt es einen spektakulären Sonnenuntergang mit farbigen Wolken.



Es wird stockdunkel und wir sehen wieder einmal die Sterne am Himmel leuchten.

Als wir mit den Taschenlampen an den Strand gehen, ist dieser übersät von hunderten Einsiedlerkrebsen in allen Grössen und Formen.

In der Nacht regnet es in Strömen.


Am nächsten Tag machen wir eine Wanderung durch den Urwald bis zu einem Strand.

Da die Luftfeuchtigkeit sehr hoch ist, starten wir früh am Morgen. Trotzdem rinnt uns der Schweiss bereits nach wenigen Minuten ziemlich überall am Körper hinunter.

Der Weg führt über zahlreiche Bäche, immer wieder steil hinauf und dann wieder hinunter. Die Erde ist nass und wir müssen aufpassen, dass wir nicht irgendwo ausrutschen. Wir kommen nur sehr langsam voran und müssen uns oft an Wurzeln und Ästen entlang hangeln oder klettern.



Blaue Morphofalter fliegen an uns vorbei. Für ihre Grösse sind sie sehr schnell unterwegs.

Es hat auch viele andere kleinere Schmetterlinge.



Als wir am Strand ankommen, beginnt es zu regnen.

Auf einem Felsen sitzen zwei "Tigerreiher" und lassen sich von uns nicht stören.



Dann sehen wir seltsame Spuren im schwarzen Sand. Was das wohl ist?

Ein Krebs taucht aus dem Loch auf und wirft mehrmals Sand hinaus.



Nach einer längeren Pause unter einem Baum treten wir die Heimreise an.

Die Pflanzenvielfalt in diesem Wald ist unbeschreiblich...



Wir entdecken einen Baum mit Sternfrüchten und nehmen eine davon mit.



Die nur 6 Kilometer lange Wanderung war sehr anstrengend, wir haben dafür länger gebraucht als gedacht.

Wir gönnen uns ein Bad im Meer und ruhen uns in der Hängematte aus.


Leider geht die Zeit sehr schnell vorbei. Am Morgen früh nehmen wir das Boot zurück nach "Sierpe". Es herrscht Flut und das Meer ist sehr unruhig. Beim Einsteigen ins Motorboot werden wir bis auf die Unterhosen nass. In der "Drake Bay" müssen wir mitten auf dem Meer in ein anderes Boot umsteigen.

Auf der Fahrt durch die Wasserkanäle haben wir die Möglichkeit, einige Tiere zu beobachten. Wir sehen Brüllaffen, Totenkopfäffchen und hellrote Aras.




Karte: Sierpe


Karte: Unterkunft nahe des Nationalparks Corcovado


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