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Belize

  • Andrea & Noé
  • 5. Dez. 2019
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 21. Apr. 2021

Wir fahren von „Tikal“ an die nahe Grenze nach „Belize“.



Dort wird Englisch gesprochen. Wenn man sich in den letzten Wochen mit dem Spanisch herumgeschlagen hat, ist es ein ungewöhnliches Gefühl, sich plötzlich wieder sehr genau ausdrücken zu können.

Zuerst ist etwas unklar, wie die Einreise in Belize organisiert ist. Es tauchen Kinder auf, welche als „Helfer“ neben einem herlaufen und am Ende bezahlt werden wollen.

Der Zollbeamte schaut sich Noé genauer an und fragt, ob er Bill Gates sei. Als Noé dies verneint, vergleicht er ihn mit einem Foto des Mannes. Schliesslich lässt er sich überzeugen, dass Noé nicht der Gründer von Microsoft ist. :-)


Nun befinden wir uns im „Cayo District“. Im üppigen Grün des Dschungel liegen viele Mayastätten versteckt. Der erste Ort hinter der Grenze ist „San Ignacio“.

Hier besuchen wir bei Kechi-Mayas eine gut erklärte Vorführung, wie aus der Kakaofrucht Kakao hergestellt wird. Wir können dort sogar eine weisse fermentierte Kakaobohne probieren. Der Geschmack ist sehr eigenartig. Die getrocknete braune Kakaobohne wird auf einer „Reibe“ aus Vulkangestein wie zu früheren Zeiten zu einer Masse zermahlen. Diese können wir am Schluss mit Wasser und verschiedenen Gewürzen trinken.



Die Suche nach einem Stellplatz für die Nacht erweist sich als schwierig.

Den ersten Platz, den wir ansteuern, stellt sich als nicht mehr existierend heraus. Am Ende eines Feldweges ist ein geschlossenes Tor, nach kurzer Zeit erscheint jemand und erklärt, dass der Platz derzeit nicht benutzt werden kann.

Es dämmert bereits. Den zweiten Übernachtungsplatz finden wir nicht auf Anhieb und müssen deshalb in einem Restaurant nach dem Weg fragen. Zum Glück können wir dort im Garten von einer Schule für Studenten übernachten. Diese ist aber im Moment verlassen und wir sind die einzigen Gäste.



Leider haben wir zu wenig Zeit, um "Belize" besser kennen zu lernen, denn wir müssen am nächsten Tag über Grenze wieder nach "Mexiko"einreisen.



Zwischen beiden Ländern verläuft wie eine Art Strassenkanal, der durch Mauern und Stacheldraht gesichert ist. Der Grenzübergang geht ziemlich schnell und ohne Probleme über die Bühne.



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