Badlands
- Andrea & Noé
- 10. Sept. 2019
- 1 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 8. Apr. 2021
Wir verlassen Wyoming und gelangen nach South Dakota.
Die Badlands erhielten ihren Namen „schlechtes Land“ von den früheren Siedlern, welche die schwierig zugängliche und unfruchtbare Gegend nicht mit ihren Planwagen durchqueren konnten.
Die Landschaft wirkt surreal.
Aus dem Grasland erheben sich Gesteinsformationen mit engen Canyons, ein wahres Labyrinth, dessen Schichten der Sedimente in grau, rosa, gelb und braun durch das Wasser wieder freigelegt wurden.
An einigen Stellen hat man beim Betrachten dieser fantastischen Landschaft das Gefühl, das ganze Blickfeld sei horizontal mit feinen Linien durchzogen.
Die Gebiet erodiert sehr stark und es wird davon ausgegangen, dass sich die Hügel in einigen Tausend Jahren eine flache Ebene verwandeln.
Am Abend übernachten wir im Sage Creek Campground.
Auch hier begegnen wir wieder den Präriehunden, die sich von den Menschen kaum stören lassen.
Der Mond scheint hell und die Kojoten heulen.
Da das Wetter nun schlechter wird, nehmen wir schweren Herzens Abschied und reisen weiter Richtung Black Hills.
Ganz in der Nähe der Badlands liegt das Indianerreservat der Lakota. Sie gehören zu den Sioux. Der berühmte Häuptling „Sitting Bull“ war einer der Anführer, die in der Schlacht am Little Bighorn die Weissen besiegten.
Leider mussten sie dies später bitter bezahlen…
Karte Badlands NP:
















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