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Arches Nationalpark

  • Andrea & Noé
  • 2. Okt. 2019
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 26. Feb. 2022

Im "Arches Nationalpark" gibt es mehr als 2000 Steinbögen.

Die Gegend ist im steten Wandel: Neue Steinbögen entstehen und alte fallen in sich zusammen und bleiben als Säulen zurück. Dies passiert natürlich nur sehr langsam, ein solcher Steinbogen überdauert ein Menschenleben spielend.

Durch den Nordeingang erreichen wir am Nachmittag direkt „Devils Garden“, wo wir auf einer Wanderung verschiedene Steinbögen besuchen. Auffällig ist, dass die Landschaft aus grossen langgezogenen Ziehharmonikafalten besteht. Der Weg führt oft über diese brückenartigen Steinrücken. In diesen steilen Mauern werden durch den Regen Löcher ausgewaschen, aus denen sich allmählich Steinbögen bilden.



Der grösste Steinbogen ist der „Landscape Arch“. Er hat eine Spannbreite von 91 Metern und sieht sehr fragil aus. Unglaublich, dass der Stein dies aushält und nicht in sich zusammenbricht.



Ein besonders interessanter Steinbogen ist der „Double O Arch“, mit seinem grossen und seinem kleinen O.



Am nächsten Tag wandern wir zum „Delicate Arch“ hinauf.

Es ist ein abenteuerlicher Weg, bis man plötzlich in einer Arena kommt, wo dieser wunderschöne Steinbogen steht.

Wir sind nicht die einzigen, viele Menschen haben sich hier versammelt und bestaunen dieses Wunder der Natur. Einige von ihnen posieren vor dem Steinbogen. Dies ist eine zeitlang interessant und manchmal auch lustig.



Danach sehen wir uns den „Double Arch“ an. Er hat eine Doppelöffnung und ist der grösste Bogen im Nationalpark.



Das „North Window“ und das „South Window“ sind ganz in der Nähe.

Wir müssen schmunzeln, als wir in den beiden Fenstern ein Gesicht mit zwei Augen und einer Nase erkennen.



Für „Fiery Furnance“ brauchen wir ein Permit, welches wir zwei Tage zum Voraus im Besucherzentrum beantragten.


Dieses Gebiet ist ein rötlich pinkfarbenes Labyrinth aus gewaltigen Felsrippen, Spalten und Felsplatten, durch die man sich den Weg suchen muss.

Es hat einige Pfeile als Orientierung, doch diese sind nicht leicht zu entdecken. Und so müssen wir zwei Mal in einer Sackgasse umkehren, um den richtigen Weg zu finden. Es geht rauf und runter, oft klettern wir mit Händen und Füssen oder rutschen auf dem Po langsam steile Wegstücke hinunter.


Das Erkunden dieser Steinwelt macht Spass und wir sind ein bisschen traurig, als wir das Labyrinth nach zwei Stunden bereits wieder verlassen.



Karte Arches NP:


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