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Adios Mexico

  • Andrea & Noé
  • 10. Dez. 2019
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 8. Apr. 2021

An der "Laguna Bacalar", einem kristallklaren langgezogenen See mit weissem Sandboden, finden wir einen schönen Platz direkt am Wasser. Wir geniessen die Zeit in den Hängematten und schwimmen im wunderbar "weichen" Wasser des Sees.

Am Abend kriegen wir Besuch von einem roten Kater, der es sich auf den Beinen von Noé bequem macht.



Am nächsten Tag fahren wir die Mex 186, die auch "Ruta Rio Bec" genannt wird, weil es in dieser Gegend eine ungewöhnlich hohe Konzentration an Mayastätten mit diesem speziellen Baustil gibt. Die Strasse ist nicht stark befahren, wir sehen kaum Touristen.

Die Fahrt führt uns an den Golf von Mexiko. Dort übernachten wir als einzige Camper auf einem Stellplatz direkt am Strand. Wegen der Erdölbohrtürme im Meer verzichten wir aber auf ein Bad im Meer. Stattdessen waschen wir unsere Kleider und geniessen die Sonne.



Auf der Weiterfahrt sehen wir immer wieder ganze Gruppen, die mit dem Fahrrad unterwegs sind und von kleinen Lastwagen begleitet werden. Viele dieser Velofahrer tragen auf den Rücken gebunden eine grosse Statue der "Virgen de Guadalupe"mit sich.

Wir kommen durch ein Feuchtgebiet, dass sich auf beiden Seiten der Strasse über längere Zeit dahinzieht.



Selber waschen kann man die Autos in Mexiko nicht, daher lassen wir den Jeep in "Villahermosa" waschen.



Danach fahren wir weiter Richtung Veracruz und übernachten in einem Hotel in Minatitlan.

Der Jeep muss für die Rückverschiffung aufgeräumt und neu gepackt werden. Ein Teil dieser Arbeit können wir hier auf dem Parkplatz erledigen.


Am Sonntagmorgen kommen wir in Veracruz an und checken in einem zentral gelegenen Hotel ein.

Im Voraus mussten wir eine Packliste erstellen. Die Transportfirma ermahnt uns mehrfach, dass wir möglichst wenig im Auto lassen sollen. Diese Forderung erstaunt uns, denn in unserem Jeep hat nicht wirklich viel Platz und im Gegensatz zu anderen grossen "Reisemobilen" haben wir nur sehr wenig Material dabei.

Am Montagmorgen bringt Noé den Jeep zum Zollagenten. Er stellt das Auto in einem etwas desolaten Hinterhof ab und nimmt auf einer kleinen Bank in einer umfunktionierten Wohnung Platz. Eine junge Frau händigt Noé eine zu unterzeichnende Vollmacht aus, damit sie das temporäre Einfuhrdepot (400.- USD) in seinem Namen zurückfordern kann.

Ansonsten gibt es keine Quittung. Es fällt schwer, die Autoschlüssel da zu lassen und zu gehen, bevor der Jeep auf das VW-Schiff verladen wird und Richtung Europa losfährt. Die Abfertigung wirkt ziemlich improvisiert. Noé hat grosse Bedenken, ob wirklich alles klappt und ist sehr gestresst. Die Verschiffungsfirma, hat uns im Voraus mitgeteilt, dass der Hausrat nicht versichert werden kann.


Nun sind wir einen Monat lang in Mexiko unterwegs gewesen. Es war eine schöne und interessante Zeit. Dieses Land mit seinen freundlichen Menschen hat uns sehr gut gefallen. Der Abschied fällt uns nicht einfach, es hätte noch so viel zu entdecken gegeben...




Karte: Laguna Bacalar


Karte: Isla Aguada


Karte: Veracruz


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